Der Moosmann
Der Moosmann ist ein Mann, der selbst arm ist,
aber dennoch anderen guten Menschen, die arm sind, jederzeit hilft.
Moosmann und Moosweibel sind nur drei Fuß hoch.
Sie leben im
tiefen Wald unter Baumstöcken und in Höhlen und nähren sich
kümmerlich von Wurzeln und Früchten des Waldes und sind nur notdürftig mit Moos
und Tannenzweigen bekleidet.
Sie hatten nur einen Feind, das war der "Wilde Jäger".
Vor ihm und seinem Gefolge versteckten sie sich und waren sicher
unter den Baumstämmen und -stöcken, in die die Holzhauer drei Kreuze geschlagen
hatten.
Den Menschen waren die Moosleute freundlich gesinnt.
Sie halfen besonders den Armen und sie belohnten gute Taten,
indem sie dem guten Menschen drei Handvoll Laub gaben.
Dieses Laub verwandelte sich im Haus der Menschen zu Gold, so dass die Armut ein
Ende hatte.
In der Weihnachtszeit fliehen die Moosmännchen
aus dem unwirtlichen, verschneiten Wald zu den Menschen
in die weihnachtlichen Stuben und bleiben dort die Rauhnächte
vom 25. Dezember bis 6. Januar,
um danach wieder in ihren geliebten und so nützlichen Wald zurückzukehren.
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