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7. Januar 2026

Willkommen zurück im "normalen" Kalenderblatt ...

... ich möchte Euch heute

TRUDE

vorstellen:



"Trude" ist 14,20 groß und war damals (1997-2000) die größte Tunnelbohrmaschine der Welt.

In diesen Jahren wurde der Elbtunnel in Hamburg erweitert
und dazu musste man eine 2,5 km lange Röhre unter dem Flussbett der Elbe hindurch bohren.

Trude hat geholfen.

Trude ist schwer ... 2000 Tonnen schwer.

Diese Maschine musste auch schwer schaffen ... jeden Tag trug sie
400.000 Kubikmeter Sand, Geröll und Steine mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit
von 6 Metern am Tag ab.

Oben sehen wir die Schneidseite ... das hier ist die Rückseite:



Da steht ein Kind ... so sieht man gut, wie groß Trude ist.

Das besondere an dieser Maschine ist die "Mixschildtechnik" ... mit fünf,
erstmals zum Auswechseln der Schneidwerkzeuge von innen begehbaren Speichen
und einem unabhängig steuerbaren Zentrumsschneider unter dem Grundwasserspiegel.

So sah das ganze aus:



Da links (Pfeil) ist Trude zu finden.
Und hier im roten Kreis ...



... steht ein Mensch ... auch hier sieht man die Größenverhältnisse.

Trude wurde vor eine besondere Herausforderung gestellt,
denn es gab eine große Bandbreite an sehr unterschiedlichen Bodenverhältnissen zu beseitigen:
Schlick, Sand, Findlinge, Baumstämme, Wasserlinsen, etc.)

Für diesen Zweck wurde Trude mit 111 Schälmessern für weiches Gestein
und 31 Rollenmeißeln für Hartgestein bestückt.
Größere Gesteinsbrocken konnten mit einem Steinbrecher zerkleinert werden.

Heute steht Trude als technisches Denkmal auf dem Gelände
des Museums der Arbeit in Hamburg-Barmbek.

Wieso eigentlich Trude ?

Nun ... für diese Riesenmaschine wurde damals ein Kosenamen gesucht ...

... dazu hat man die Kinder der Elbvororte gefragt.
Der damals 10-jährige Paul Oertel hatte alle mit seinem Vorschlag überzeugt:
T.R.U.D.E. – für "Tief Runter Unter Die Elbe."
 
 



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