Fotos: Jan Czeczotka, Ursula Jaeger, Einsamer Schütze - Lizenz cc by nc nd 3.0
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4. September 2026




Das ist Max.
Und seine Mama.
Max schaut zu, wie seine Mama ein Schild mit dem Namen der Alpe schmückt.

Denn bald ist

Almabtrieb

Ein paar Worte dazu:

- Almabtrieb kann auch Viehscheid genannt werden
- So nennt man im Alpenraum den Viehtrieb von den Bergweiden ins Tal.
- Dort werden dann die Tiere nach den Besitzern getrennt und kommen wieder
in die Stallungen der Bauernhöfe zum Überwintern.

- Der Almabtrieb findet zwischen Mitte September und Mitte Oktober statt

- Wenn eine Alpe (oder Alm) den Sommer
ohne Unfälle an Tieren oder Menschen überstanden hat,
darf die Herde einen Kopfschmuck tragen.
Dieser sogenannte Kranz ist aufwändig aus Zweigen und Blumen hergestellt
und ist eines der Highlights des Almabtriebs.
Zum Kranzrind wird das schönste und kräftigste Rind ausgewählt und vor der Herde hergeführt.

- Wenns aber Unfälle gab, trägt das Rind, welches voran läuft,
eine hölzerne Tafel, in die der Name der Alpe eingebrannt ist.
Auch diese ist mit Blumen geschmückt.

- Und Anna schmückt auch leider nur eine Tafel und keinen Kranz.







So sieht der Kranz aus.

Wenn der Sommer unfallfrei war, dann wird die Kuh so geschmückt:



Dann kann der Almabtrieb losgehen.





Rabimmel, Rabammel, Rabumm ... jede Kuh trägt eine Glocke.

Und da gibt es im Rohrmosstal den Hirschsprung,
eine Schlucht, durch die die Kühe müssen.





Der Almabtrieb ist keine, bei der nur die Kühe und ihre Hirten dabei sind ...

... das ist ein Fest des feierlichen Brauchtums.

Da sind viele Leute auf den Beinen, die bei diesem ganz besonderen Ereignis dabei sein wollen:



Das sind noch wenige ... in den Dörfern gehts dann richtig los.







Sowas gibts nur im Süden des Landes ...

... alle anderen können wahrscheinlich die Besonderheit dieses Brauchtums
nicht ganz so richtig greifen und ermessen.
 



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