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Das Kloster Rousanou, eines der
Klöster von Meteora in Thessalien, Griechenland.
Das griechisch-orthodoxe Frauenkloster wurde 1988 als UNESCO-Welterbe anerkannt
und steht unter dem Schutz der Heiligen Barbara.
Das Kloster Rousanou nimmt das gesamte ca. 500 Quadratmeter große Plateau
auf der Spitze eines ungefähr 60 Meter hohen, steilen Felsens ein.
Das Bauwerk erlitt schwere Schäden während des Zweiten Weltkriegs.
Außerdem stellt auch die Feuchtigkeit, die durch den Atem der Besuchenden
entsteht,
eine Gefahr für das Bestehen der Ikonenmalereien dar.
Der Aufstieg zum Kloster erfolgte ursprünglich über Strickleitern,
heute erreicht man es über eine Steintreppe, die an der Straße beginnt
und von deren Ende zwei feste Brücken ins Kloster führen.
Bevor die erste Brücke betreten werden kann, wird die einem Kloster angemessene
Kleidung kontrolliert.
Sowohl Shorts für Männer als auch Hosen für Frauen gelten als inakzeptabel.
An Frauen werden kostenlos lange Schürzen verliehen, die umgebunden einem Rock
ähneln.
Für die Öffentlichkeit ist heute das oberste Stockwerk des Gebäudes zugänglich.
Außer einem kleinen Geschäft mit Andenken ist ein kleiner mit Fresken
ausgestatteter Andachtsraum zu sehen,
sowie die Hauptkirche mit einem Vorraum, in dem sich der
für griechisch-orthodoxe Kirchen typische Opferlichtständer befindet.
Außerdem gibt es auch noch einen Klostergarten:
