Fotos: Giles Laurent - Lizenz cc by nc nd 3.0

Das ist ein Riesentukan.

- Überdimensionaler auffällig orange gefärbter Schnabel.
- Der Vogel kommt nur in Südamerika vor.
- ca. 60 cm groß.
- Vorne am Schnabel ein schwarzer Fleck, an der Schnabelwurzel eine schwarze Querbinde, die unbefiederte Haut rund um Aug ist orange.
- Er bevorzugt offenes Gelände, das locker mit einzelnen Bäumen bestanden ist.
- Riesentukane leben einzeln, in Paaren oder in kleinen Trupps
- Die Nahrung des Riesentukans besteht hauptsächlich aus Früchten, aber auch aus Insekten, Vogeleiern, Jungvögeln und anderen Kleintieren.
- Er benutzt seinen riesigen Schnabel, um größere Früchte zu pflücken, sie auszuquetschen und den Saft zu trinken.
- Kleinere Früchte werden als Ganzes verspeist
- Zum Nahrungsspektrum des Riesentukans zählen Guaven, Paprika und Orangen.
- Forschungen haben ergeben, dass eine Funktion des Schnabels in seiner Funktion als Wärmeaustauschfläche besteht.
- Er frisst regelmäßig die Eier und Nestlinge des Gelbrücken-Stirnvogels, wobei ein Teil eines Tukan-Trupps
die erwachsenen Gelbrücken-Stirnvögel abwehrt und ein anderer in den Nestern nach Eiern und Jungen sucht.
- Das Gelege besteht aus zwei bis vier Eiern, die Brutzeit beträgt 17 bis 18 Tage.
- Gewöhnlich brüten beide Elternvögel.
- Die Nestlinge erhalten von den Elternvögeln zunächst Insekten, der Anteil an pflanzlicher Nahrung steigt mit zunehmenden Lebensalter der Nestlinge.
- Im Alter von 43 bis 52 Tage werden sie flügge, die Entwicklung des Schnabels dauert jedoch bis zu einem Jahr.
- Die Laute dieser Art bestehen aus einer Vielzahl von Grunz-, Krächz- oder Schnarchlauten,
darunter "groomkk", "grunt", "grunnkkt", "kkreekk", "grenggkt", "grr", "ggrekkekk", "arkk-rk", "rrraa" und "rrro-rrro".