live dabei ...

Tag 3:
Michael schreibt und zeigt:

Am Morgen ein Spaziergang am Meer.
Im Gegensatz zu Cabourg gibt es hier keine Promenade
oder einen Weg auf den Dünen.

Die Villen aus der Belle Epoque sind einfach schön anzuschauen.
Als sie gebaut wurden, musste das Grundstück
mindestens 5.000 qm haben, um den Nachbarn nicht zu nahe zu kommen.

Diese Häuser zu erhalten muss ein Vermögen kosten.

Hohe Mauern um die Villen waren am Anfang nicht vorhanden,
das kam erst später.

Das Wetter ist mit uns gnädig, auch wenn der Wind ordentlich bläst.

Es gibt schon Leute mit Humor, so habe ich das Schild,
das vor einer Schwelle warnt, noch nicht gesehen.

Es gibt in Frankreich eine Vereinigung der besonders schönen Orte.
Nachdem das Wetter weiter gut ist, geht’s ins Landesinnere,
zunächst nach Blangy le Chateau.

Der Brunnen ist die Mitte des Kreisverkehrs.

Die Bäckerei.

Eine schmucke Dorfstraße.

Das Rathaus.

Ein Beispiel für ein altes Straßenschild.
Sie sind aus Gusseisen.

Von dem Chateau ist nun wirklich nicht viel übrig geblieben,
aber sehr schön im Ort kleine Schautafeln,
die die Historischen Hintergründe erklären.
Ebenso viele alte Fotos von Ansichtskarten zu sehen.

Auch originell, alle Gewerbetreibenden des Ortes auf einem Poster,
jeder mit etwas typischen aus seinem Beruf.
Das alles mit der Bitte, im Dorf zu kaufen.
Zusatz: sie werden mit einem Lächeln begrüßt ;).

Wir fahren weiter nach Vormeilles, ein schönes kleines Städtchen,
wenn da nicht eine große Baustelle wäre.
Kanal und Wasserleitungen werden erneuert.

Die Häuser sind alle über 400 Jahre alt.

Aber auch hier nagt der Zahn der Zeit

Eine Creperie kommt uns gerade recht, Mittagspause.

Eine Galette (Buchweizenpfannkuchen) mit Schinken und Pilzen
mit einer Soße aus Sahne und Cidre.
Sehr lecker, danach süße Crepes.


Auch hier ein Plakat der Geschäftsleute, allerdings wegen der
Bauarbeiten.

Im Landesinneren ist es sehr hügelig,
die Landschaft ist leider nur schlecht einzusehen.
Hecken und Bäume überall.
Die schmalen Straßen sind oft mit hohen Böschungen begrenzt.
Man schützt sich, wo man kann, vor dem Wind.

Wir fahren über Breuil en Auge zurück Richtung Meer.

Der Ort hat uns nicht so gut gefallen wie die vorherigen,
aber diese Bäckerei hat es mir angetan.
Ist das nicht ein wohlklingender Name?
[ wird fortgesetzt ]
3. Tag
2. Tag
1. Tag
Hinreise