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Flusskreuzfahrt MS Annika mit Margot, Teil 8 (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7) Margot zeigt und schreibt: ![]() Montag morgen, 7 Uhr ... es will gar nicht hell werden, obwohl der Vorhang jetzt immer halb geöffnet ist?! Wir liegen in Nijmegen auf der dunklen Seite des Anlegers. ![]() Ich drehe wieder eine kleine Runde ohne an der großen Führung teilzunehmen, sodass meine Reisebegleiterin nicht zu lange alleine ist. ![]() ![]() Bilder von der Jakobuskapelle. Hier beginnt die Etappe Nimwegen-Köln des berühmten Pilgerweges. ![]() Empfehlung als typisches Mitbringsel, sowie Delfter Blau Keramik, Holz-Klompen oder Karamellwaffeln. ![]() Draußen sitzen war am Vormittag noch etwas ungemütlich. Aber diese Sitzgruppe hatte auch so eine gemütliche, geborgene Ausstrahlung. ![]() Die Waag, 1612 erbautes Gebäude mit Stadtwaage. ![]() Ein Blick zum Grote Markt. ![]() Wer's glaubt ... ;). ![]() Der Markt von der anderen Seite. ![]() Ein Kriegerdenkmal, das man bei uns nicht sieht. ![]() Erkennst du, was dort in der Kastanie hängt? ![]() Bei dieser Einkaufsstraße auf zwei Ebenen erkennt man es besser: Gladiolen. Die Gladiole, Zeichen der heiligen Anna, steht für Stärke und Sieg. Nijmegen ist die eine der ältesten Städte der Niederlande und benennt die St. Annastraat einmal im Jahr in die Via Gladiola. Hier werden die Teilnehmer des viertägigen Nijmwegen-Marsches angefeuert und wie einst Gladiatoren (gladius = Schwert= schwertartige Form der Galdiole) begrüßt. Zum 107. Mal fand die Veranstaltung dieses Jahr statt, leider einige Tage nach unserem Zwischenstopp. Bestimmt ein beeindruckendes Spektakel. An vier Tagen werden Etappen von 30, 40 oder 50 km gelaufen und es sind 50000 Teilnehmer aus 70 Ländern angemeldet. An mir ist dieser Lauf bisher vorbeigegangen. ![]() Ein schickes Brauereigebäude. ![]() Der Duft hat mich angelockt, bevor ich diese Pracht sehen konnte. ![]() Die Fluttore sind ein wichtiger Schutz vor Überschwemmungen. ![]() Nach diesem Gebäude musste ich etwas länger suchen in den verwinkelten Gassen. Erkennst du an den Fenstern, was es ist? Und die Lutherstraße führt daran vorbei. Er hätte sich als Antisemit im Grabe umgedreht, wüsste er davon. ![]() Die Synagoge von der Vorderseite. ![]() Ein Fenster mit Perlenschnüren und Perlenketten statt Gardinen. Letztere sind in den Niederlanden nicht populär, weil es eine Gardinensteuer gab. Typisch ist der offene Blick ins Haus und zwei gleiche Dekorationselemente auf der Fensterbank. Das wird heute (zumindest in den touristischen Ecken) seltener. Häufig versperren Plissees den Einblick in die gute Stube. ![]() Zurück an Bord eine kleine Stärkung und Abfahrt um 14 Uhr. ![]() Herrliche Natur mit Herden von Büffeln, Schafen und Pferden beobachten wir, während das Schiff sanft dahin gleitet. ![]() Am Nachmittag gab es Informationen zur Ausschiffung und natürlich Kaffee und Kuchen. Dann umziehen für das Galadinner. Auch die Serviette hat sich herausgeputzt. ![]() Von den vielen Gängen nach Aufmarsch und Würdigung der Crew verwöhnte uns die Küche mit zahlreichen Gängen und einem hübsch dekorierten Dessert. Das zeitgleich für 162 Reisende aufzutragen ist ein Meisterwerk. ![]() Adieu, Holland ! ![]() Letzte Momente im Bett liegend genießen: so ruhig die Landschaft vom Wasser aus dahin ziehen zu sehen gefällt mir. ![]() Morgens um 8 in Köln. Mit diesem Ausblick begann und endete unsere Reise. |