live dabei ...

Tag 7:

Das Wetter sieht viel versprechend aus
und wir beschließen nach Lesieux zu fahren.
Zuerst besichtigen wir die Kathedrale.

Das Mittelschiff ist 110m lang, ein beeindruckendes Gebäude.

Die Steinmetze dieser Zeit waren wirkliche Künstler.
Die Ursprünge der Kathedrale liegen im 11. Jahrhundert,
erweitert, umgebaut und verschönert wurde bis ins 17. Jahrhundert

In der Stadt ist Markt, kaum ist ein Sonnenstrahl da,
sind die Cafés bis auf den letzten Platz besetzt.

Die Platanen sind geschnitten, das Frühjahr kann kommen.
Wir wollen uns noch die Basilika der hl. Therese anschauen.
Einmal quer durch die Stadt ...

Es ist sozusagen ein Neubau aus dem frühen 20. Jahrhundert
und ein wichtiger Wallfahrtsort in Frankreich.

Ich kann mit dieser im byzantinischen Stil gebauten Kirche nicht so viel
anfangen.
Die Farbgebung und Gestaltung gefallen mir nicht.

Interessant finde ich die Leuchten im Außenbereich,
etwa 8 m hoch, der Sockel aus tonnenschweren Granit.

Wenige alte Häuser sehen wir,
nach dem Krieg hat hier kaum ein Haus gestanden.
Wir fahren zurück und denken nach,
was wir am Nachmittag anschauen könnten.

Das Wetter wird zunehmend schlechter,
aber ich wollte mir noch die "Pegasus Brücke" anschauen.
Sie spielte am D-Day eine entscheidende Rolle.

Sie wurde einen Tag vor der Invasion am 6. Juni 1944 von
einer kleinen Gruppe Brit. Fallschirmjäger eingenommen und auch
verteidigt.
Es war die einzige Brücke, die den Alliierten über die Orne zur
Verfügung stand.

Mit solchen Holzlastenseglern wurden die Alliierten hinter die deutschen
Linien gebracht.
Es sind sozusagen Wegwerfflugzeuge für einen Einsatz.

Die originale Brücke steht im Museum, welches leider geschlossen war.
Der Kanal wurde 1994 verbreitert, sodass eine längere Kippbrücke
errichtet wurde.

Der Abend klingt aus mit einem ausgesprochen guten Cidre und einem
leckeren Essen.

... auf diese Auszeichnung kann man sich verlassen ...
[ wird fortgesetzt ]
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